Web-basierte Selbstbewertung verfügbar

Selbstbewertungen nach dem Ecellence-Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) erfolgen entweder nach der Fragebogen- und der Workshop-Methode einerseits oder sind das Ergebnis der Simulation einer Bewerbung um den "Ludwig-Erhard-Preis - Auszeichnung für Spitzenleitungen im Wettbewerb" oder des EFQM-Awards andererseits. Sinnvollerweise sind die Führungskräfte hierbei von Anfang an einzubinden. Die von uns entwickelte "System-Analyse und -Bewertung (SAB)" macht sich die Befragung der Führungskreise von Organisationen zunutze, und zwar an einem Tag und in einem Raum. Dies bringt nicht nur Committment mit sich, es resultiert daraus auch ein ausgewogenes Bild des Reifegrades der jeweiligen Orgnaisation.

 

Möchte man eine Selbstbewertung mit einer größeren Anzahl von Mitgliedern einer Organisation durchführen, so kann dies auch über eine web-basierte Version von SAB erfolgen.                                                                        

 

Gern informieren Sie hierüber.  



"Das letzte Wort"

In mehr oder weniger regelmäßiger Folge erschienen hier Beiträge von Professor Dr. Schnauber. Ab Januar 2016 erscheinen diese Beiträge unter einem neuen Format als "Das letzte Wort", und zwar monatlich, jeweils abwechselnd durch die DGQ-Vorstandsmitglieder, weitere Persönlichkeiten und den Herausgeber der QZ, Herrn Professor Dr. Schnauber. Auf der Homepage der INNOSYS finden sich allerdings nur die Beiträge von Professor Dr. Schnauber.

 

Hier finden Sie jeweils die aktuellsten Beiträge:

 

 

 

 

Fremd- vs. Selbstbewertung

Was spricht für eine Selbstbewertung? Wann ist eine Fremdbewertung angebracht?

 

Die Selbstbewertung zur Standortbestimmung der eigenen Organisation z.B. im Führungskreis erscheint allein schon deshalb sinnvoll, als:

 

1. Die Führung erkennen muss, dass das Wissen über die Stärken und Schwächen der eigenen Organisation in der Organisation selbst zu finden ist.

2. Die Führung überzeugt werden muss, dass Total Quality Management nur durch ihren eigenen Einsatz und Beitrag erfolgreich sein kann.

3. Die Führung erfahren muss, dass eine Selbstbewertung im Führungskreis sinnvoll ist.

4. Die Führung wissen muss, wo die eigene Organisation steht.

5. Die Führung lernen muss, gemeinsame Aktivitäten zu initiieren und zu betreiben.

6. Die Führung bereit sein muss, priorisierte Verbesserungsmaßnahmen zeitnah umzusetzen und konsequent zu begleiten.

 

Die Selbstbewertung sollte unter der Moderation eines erfahrenen Externen und unter Nutzung vorhandener Werkzeuge stattfinden. Eine Wiederholung in gebührendem zeitlichen Abstand zur Erfassung der Fortschritte des Excellence-Prozesses kann sinnvoll sein. Ebenso sinnvoll kann es sein, sich während des Excellence-Prozesses einer Fremdbewertung zu stellen, insbesondere dann, wenn man an einem Preiswettbewerb teilnehmen möchte. Nur dann, wenn sich die Führungskräfte gemeinsam einer Selbstbewertung stellen, darf man auch damit rechnen, dass sie den Excellence-Prozess auch zusammen nachhaltig fördern. Dies ist übrigens das Ergebnis jahrelanger eigener Erfahrungen. Sich nicht sagen lassen zu müssen, was man doch schon weiß, spart zudem teure Beraterhonorare. Diese wiederum finden viel bessere Nutzung in der zielorientierten Umsetzung erkannter Verbesserungspotenziale.