Weiterentwicklung der Qualitätsstandards von Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung durch den Entwurf eines Managementmodells auf der Basis des Excellence-Modells der EFQM
Zusammenfassung der Projektergebnisse der Firmen: Hoesch Hohenlimburg GmbH, Hagen Krupp Thyssen Nirosta GmbH, Dillenburg Babcock Industrierohrleitungsbau GmbH, Leverkusen
Zusammenfassung: Die Arbeitssicherheit in der Bundesrepublik Deutschland befindet sich Dank der Tätigkeit inner- und überbetrieblichen Arbeitsschutzakteure auf einem hohen Niveau. Jedoch treten trotz meist sinkender Unfallzahlen weiterhin unfall- und insbesondere krankheitsbedingte Ausfälle auf, die für die Betroffenen ein persönliches Leid darstellen und auf betriebs- und volkswirtschaftlicher Ebene zu Verlusten führen.
Die im Rahmen des Forschungsprojektes gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass die Einführung eines Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystems, die Überzeugung und das Engagement des gesamten Führungsteams eines Unternehmens voraussetzten. Insbesondere ist es unabdingbar, vor jeglicher Maßnahmenvereinbarung die Überzeugung der Führungskräfte zu ermitteln und möglicherweise zu fördern. So können die für jeden Verbesserungsplan notwendigen Faktoren Motivation, Ermächtigung und Freistellung von Ressourcen sichergestellt werden. Neben dem primären Ziel einer Selbstbewertung, die Stärken und Verbesserungsbereiche im Arbeits- und Gesundheitsschutz eines Unternehmens zu identifizieren, ist es darüber hinaus notwendig eine frühzeitige Einbindung der beteiligten Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess zu gewährleisten.
Letze Aktualisierung dieser Seite: ÐáñáóêåõÞ, 14 Ìáñôßïõ 2008